Deutsche TOP-Unternehmen ignorieren Webcontrolling
Und nicht nur das, es kommt sogar noch schlimmer:
Bei den Banken nutzen sogar nur 25 Prozent diese Hilfsmittel, um ihren Internetauftritt zu analysieren. (Quelle)
So jedenfalls steht es heute in der Internetworld, Urheber des ganzen ist OgilvyBrains. Dort liest sich die Meldung irgendwie positiver:
Studie von OgilvyBrains zeigt: Verbessertes Webcontrolling bringt deutschen Unternehmen Umsatzpotenziale in Milliardenhöhe (Quelle)
Nun gut, das sei der journalisitischen Freiheit geschuldet. In der angesprochenen Studie wurden die 500 umsatzstärksten deutschen Unternehmen analysiert und etwa die Hälfte hat keine (sichtbare) Lösung eingebunden – was ja nicht zwangsläufig bedeutet, dass es kein Reporting gibt. Aber die meisten System gehen nunmal über Zählpixel.
Ca. 10% aller Einkaufswilligen in Deutschland beenden wegen derartiger Hindernisse den Einkaufsvorgang im Netz vorzeitig. Ein leicht zu hebendes und gigantisches Potenzial, wenn man bedenkt, dass die Onlineumsätze dieses Jahr insgesamt bei ca. 22 Mrd. Euro liegen werden", so der OgilvyBrains Geschäftsführer Bert Klingsporn. (Quelle)
Also 2,2 Mrd. Euro Potential, klingt doch gut. Leider wird nicht gesagt, wie Ogilvy auf die 10% kommt – bedeutet ja 90% Conversion – da würde ich mich als Shopbesitzer freuen.
Interessant noch der Name: auffällig oft taucht der Begriff WASP in der Meldung auf, die Auflösung folgt am Ende der Meldung
mit einem sogenannten „Web Analytics Solution Profiler“ darauf, ob eines von ca. 120 am Markt erhältlichen Webcontrolling-Tools eingesetzt wird. (Quelle)
da war anscheinend jemand mit dem immeria Firefox Plugin unterwegs und hat sich die Seiten angeschaut. Interessant fände ich nun, wie es in anderen Ländern aussieht, sind deutsche Unternehmen da schlechter unterwegs als ihre Konkurrenten?
