Google Analytics und der Datenschutz

9. Juli 2008

Die Landesdatenschutzbeauftragten Berlins und Schleswig-Holsteins haben ein Problem mit Google Analytics. Sie

kritisieren, dass dabei ein Webseitenbetreiber nur seine eigenen Besucher sieht, Google aber Kenntnis zu allen Analytics-basierten Webseiten, die der Nutzer besucht hat, erlangen kann. Diese Nutzungsdaten könne das Unternehmen für weitere eigene Auswertungen verwenden. (Quelle: heise.de)

Wenn man danach geht, dürften alle Auswertungsdienste mit einer größeren Basis als bedenklich gelten, also auch IndexTools, eTracker, usw. Die Herren machen noch auf einen anderen Umstand aufmerksam:

Nur in wenigen Fällen wiesen demnach die Webseitenbetreiber darauf hin, dass Analytics im Einsatz ist und eine Übermittlung der Daten zu Google in den USA oder anderswo erfolgt. “Damit wird von den Webseitenbetreibern regelmäßig gegen Datenschutzrecht verstoßen”, konstatierte Weichert. (Quelle: heise.de)

Kategorien Webcontrolling Anbieter
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  1. Veith Schoergenhummer

    23. Juli 2008 10:02

    Guten Morgen,

    >Wenn man danach geht, dürften alle
    >Auswertungsdienste mit einer größeren Basis als
    >bedenklich gelten, also auch IndexTools, eTracker,

    Genau das ist die Verunsicherung, die ich mit kommerziellen Anbietern nicht habe:
    Google behält sich in den Nutzungsbedingungen die (nahezu) uneingeschränkte Nutzung der Daten vor.
    Der Ansatz ist klar: Du (User) bekommst ein gutes Tool, dafür bekomme ich (google) die Daten, um übergreifende Userprofile zu erstellen und zu verkaufen. Quid pro quo.

    Thema Datenschutz: Die GA-Praxis ist sowohl hinsichtlich EU-Recht als auch Landesrecht so bedenklich, daß beispielsweise das Bundesland Kärnten innerhalb weniger Stunden GA von _allen_ offiziellen Websites genommen hat, nachdem der initiiernde ORF-Artikel erschien. (URL habe ich leider nicht mehr).

    Da die Anwender nun (zu Recht) verunsichert sind, tut Klärung Not :) my six pence …

    Veith Schörgenhummer

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